Voraussetzung einer Persönlichkeitsverletzung im erwähnten Sinn ist zunächst, dass der Betroffene aufgrund der Verletzungshandlung – beispielsweise der Ausführungen in einer Zeitung oder auf der Facebook-Seite der Zeitung wie hier – individualisiert werden kann. Er muss mithin als Adressat erkennbar sein (BGE 135 III 145 E. 3 f.; BSK ZGB I-MEILI, Art. 28 N 39; NOBEL/W EBER, a.a.O., § 4 N 85). Weiter muss die Verletzung eine gewisse Intensität erreichen (HAUSHEER/AEBI-MÜLLER, a.a.O., N 12.06 ff.). Leichte Fälle, wie sie im gesellschaftlichen Umgang laufend vorkommen, sind nicht persönlichkeitsverletzend (BGE 129 III 715 E. 4.1; BRÜCKNER, a.a.O., N 623).