BGE 129 III 49 E. 2.2; BGE 127 III 481 E. 2.b/aa). Der privatrechtliche Ehrschutz geht dabei deutlich weiter als der strafrechtliche; eine Verletzung der Persönlichkeit im zivilrechtlichen Sinn liegt nicht nur vor, wenn der Ruf, ein ehrbarer Mensch zu sein (sog. menschlich-sittliche Geltung), beeinträchtigt wird, sondern insbesondere auch dann, wenn das berufliche oder gesellschaftliche Ansehen (sog. gesellschaftliche Geltung) einer natürlichen oder juristischen Person geschmälert wird (BGE 129 III 715; BGer 5A_975/2015 E. 5.1; BGer 5A_78/2007 E. 4; BSK ZGB I-MEILI, Art. 28 N 28; HAUSHEER/AEBI-MÜLLER, a.a.O., N 12.84 ff.; s. zum strafrechtlichen Ehrbegriff