2.6.2.1 Zunächst führte sie aus, dass nicht nur natürliche, sondern auch juristische Personen den Persönlichkeitsschutz nach Art. 28 ff. ZGB in Anspruch nehmen könnten (vi-Entscheid, S. 57 f.). Das entspricht, nicht zuletzt was den Ehrschutz (Anspruch auf soziale Geltung) anbelangt, der konstanten Praxis des Bundesgerichts (BGE 138 III 337 E. 6.1= Pra 2012 Nr. 131 [wonach eine in ihrer Persönlichkeit verletzte juristische Person sogar eine Genugtuung geltend machen könne]; BGE 121 III 168 E. 3.a; BGE 95 II 481 E. 4; BGer 5A_286/2012 E. 2.4) sowie der klar vorherrschenden Auffassung in der Literatur (PEDRAZZINI/OBERHOLZER, Grundriss des Personenrechts, 4. Aufl.