Gefahrensituation physisch real möglich und zumutbar war (vgl. BSK StGB I-Niggli/ Muskens, Art. 11 N 6, N 109 ff., N 120 f.; PK StGB-Trechsel/Fateh-Moghadam, Art. 11 N 17). Der Täter muss aufgrund seiner individuellen Fähigkeiten in der Lage sein, die Gefährdung und die Eingriffsmöglichkeiten vorherzusehen bzw. zu erkennen und die gebotene Handlung vorzunehmen (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, AT I, § 17 N 3). Sodann muss durch eine Handlung des Unterlassenden der Taterfolg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindert werden können (BSK StGB I- Niggli/Muskens, Art. 11 N 110; PK StGB-Trechsel/Fateh-Moghadam, Art. 11 N 18).