b) Ein Gesellschaftsgläubiger ist dann mittelbar geschädigt, wenn die Gesellschaft ihren Verpflichtungen im Konkurs nicht mehr nachkommen kann. Der mittelbare Gläubigerschaden kann einzig nach der Konkurseröffnung und zudem nur durch die Konkursmasse (ausser bei deren Verzicht, vgl. Art. 757 Abs. 2 und 3 OR) geltend gemacht werden (BGE 122 III 88; 122 III 193). In BGE 132 III 564 ist das Bundesgericht in teilweiser Abweichung von früheren Entscheiden (BGE 122 III 176; 122 III 190f.; 125 III 88) zu der unter dem alten Aktienrecht geltenden Umschreibung des Begriffs des mittelbaren Schadens zurückgekehrt.