3. Die Klägerin ist in der Schweiz domiziliert, und die Beklagte hat ihren Sitz in Deutschland. Es liegt ein internationaler Sachverhalt vor, weshalb gemäss Art. 30a SchKG die völkerrechtlichen Verträge und die Bestimmungen des IPRG zur Anwendung gelangen. Da Deutschland und die Schweiz Vertragsstaaten sind, gelangt das Lugano-Übereinkommen (LugÜ) zur Anwendung (Art. 1 Abs. 2 IPRG; Schnyder/ Grolimund, Basler Kommentar [BSK], N 34ff. zu Art. 1 IPRG; Dasser/Oberhammer [Hrsg.], Dasser, Kommentar zum Lugano-Übereinkommen, Bern 2008, Art. 1 LugÜ N 4 und N 25 ff. [zur Auslegung "Zivil- und Handelssachen"]; BGE 130 III 285 E. 3.1 S. 288; vgl. 132 III 778 E. 2.1 S. 782).