Eine klar übersetzte Honorarrechnung verletzt Art. 12 lit. a BGFA. Um eine krass übersetzte Rechnung handelt es sich etwa dann, wenn ein Rechtsanwalt das Dreifache des angemessenen Betrags fordert (vgl. Fellmann, in: Fellmann/Zindel, a.a.O., Art. 12 N 26b; VZR, a.a.O., S. 150). Zweckgedanke ist der Schutz des Klienten vor Übervorteilung (Fellmann, in: Fellmann/Zindel, a.a.O., Art. 12 N 162). Die entsprechende Pflicht besteht denn auch in erster Linie gegenüber dem Klienten und nicht dem Staat bzw. Gericht (entsprechend finden sich die Ausführungen von Fellmann hierzu auch unter dem Kapitel "Pflichten gegenüber Klienten", vgl. Fellmann/ Zindel, a.a.O., Art. 12 N 26b).