Namentlich besteht das Anhörungsrecht dann, wenn mit einem Sicherstellungsbegehren zu rechnen ist (zum Ganzen BGE 139 III 334 E. 4.2; BGer 4A_406/2022 E. 1; 4A_471/2020 E. 6; 4A_681/2010 E. 1.6; CHK-SUTTER-SOMM/SEILER ZPO, 2021, Art. 119 N 4, 7 m.w.H.), wobei die Einreichung eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege den Gesuchsteller stets als zahlungsunfähig im Sinne von Art. 99 Abs. 1 lit. b ZPO erscheinen lässt. Immer wenn der Kläger des Hauptverfahrens um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, ist die Gegenpartei daher grundsätzlich obligatorisch anzuhören (zum Ganzen vgl. DIKE ZPO-HUBER, 3. Aufl., Art. 119 N 23; EMMEL, a.a.O., Art. 119 N 13b; FUHRER, a.a.