{"Signatur": "SG_KG_002", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2024-04-29", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_KG_002_BE-2023-38-EZO3_2024-04-29.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=12731&type=1563347022&cHash=31170855f34c4a468717910dcaae841b", "Checksum": "cf4af869dc9eee018215a02135efa6d2"}, "Scrapedate": "2026-03-19", "Num": ["BE.2023.38-EZO3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter) 29.04.2024 BE.2023.38-EZO3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall  Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo  Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 247 Abs. 1 ZPO. Bei anwaltlich vertretenen Parteien hat die verstärkte richterliche Fragepflicht nach Art 247 Abs. 1 ZPO nur eine sehr eingeschränkte Tragweite. Sie dient insbesondere nicht dazu, prozessuale Nachlässigkeiten auszugleichen. Gegenüber Rechtsanwälten kann das Gericht annehmen, dass sie über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen, um einen Prozess zu führen und vollständige Behauptungen, Bestreitungen und Beweismittel vorzubringen (E. III. 3). (Kantonsgericht, Einzelrichterin im Obligationenrecht, 29. April 2024, BE.2023.38-EZO3)."}], "ScrapyJob": "446973/61/2081", "Zeit UTC": "19.03.2026 04:26:40", "Checksum": "6bcf679ff28e2fa807f2f4941abe4051", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter) 29.04.2024 BE.2023.38-EZO3\nRegeste:\nArt. 247 Abs. 1 ZPO. Bei anwaltlich vertretenen Parteien hat die verstärkte richterliche Fragepflicht nach Art 247 Abs. 1 ZPO nur eine sehr eingeschränkte Tragweite. Sie dient insbesondere nicht dazu, prozessuale Nachlässigkeiten auszugleichen. Gegenüber Rechtsanwälten kann das Gericht annehmen, dass sie über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen, um einen Prozess zu führen und vollständige Behauptungen, Bestreitungen und Beweismittel vorzubringen (E. III. 3). (Kantonsgericht, Einzelrichterin im Obligationenrecht, 29. April 2024, BE.2023.38-EZO3).\n\n3. Sodann hat die Klägerin die Beklagte für deren Parteikosten im Beschwerdeverfahren zu entschädigen (Art. 95 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO). Angemessen erscheint eine\nEntschädigung von Fr. 1'080.00 (Streitwert: Fr. 5'281.50; mittleres Honorar: Fr. 2'173.20\n[Art. 14 lit. a HonO], davon 50% [Art. 26 lit. a HonO], zuzüglich 4% pauschal für Barauslagen [Art. 28bis Abs. 1 HonO], jedoch ohne Mehrwertsteuerzuschlag [Art. 29 HonO]; vgl.\nauch BGer 4A_465/2016 E. 3.2]; gerundet).\n\nBE.2023.38-EZO3 12/13\nEntscheid\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Die A.__AG hat die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.00 zu\nbezahlen, unter Verrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe.\n\n3. Die A.__AG hat die B.__AG für deren Parteikosten im Beschwerdeverfahren mit\nFr. 1'080.00 zu entschädigen.\n\nBE.2023.38-EZO3 13/13\n"}