Über Vollstreckungsgesuche entscheidet das Gericht im summarischen Verfahren (Art. 339 Abs. 2 ZPO). Sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt, steht es dabei in seinem Ermessen, ob es eine Verhandlung durchführt oder – wie hier die Vorinstanz – nach dem Schriftenwechsel aufgrund der Akten entscheidet (Art. 256 Abs. 1 ZPO; s. dazu Leuenberger/Uffer-Tobler, Schweizerisches Zivilprozessrecht, N 11.173; Klingler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 256 N 1).