Vorsorgliche Massnahmen sollen (nur) für die Zeit bis zum Ergehen des Hauptentscheids einen einstweiligen Zustand schaffen, ein bereits laufendes oder anstehendes Hauptverfahren jedoch nicht präjudizieren (BGE 136 III 200 E. 2.3.2; BGer 5A_687/2015 E. 4.3; BK-Güngerich, N 1 ff. zu Art. 261 ZPO; Huber, in: Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 261 N 1). Werden vorsorgliche Massnahmen aufgrund genügender Erfolgsaussichten des Klägers (bzw. der gesuchstellenden Partei) angeordnet, bedeutet dies nicht, dass der beklagtische (bzw. gesuchsgegnerische) Standpunkt im Hauptverfahren aussichtslos wäre (vgl. BGer 5A_590/2009 E. 3.4.2).