StGB PK, a.a.O., Art. 52 N 2a). Eine Strafbefreiung kommt nur in Fällen in Betracht, die sich von anderen Fällen mit geringem Verschulden und geringen Tatfolgen qualitativ unterscheiden. Das Verhalten der beschuldigten Person muss im Quervergleich zu typischen unter dieselbe Gesetzesbestimmung fallenden Taten insgesamt – vom Verschulden wie auch von den Tatfolgen her – als unerheblich erscheinen, so dass die Strafbedürftigkeit offensichtlich fehlt (BSK StPO - Fiolka/Riedo, Art. 8 N 31; BSK StGB I - Riklin, Art. 52 N 22; Trechsel/Keller, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.] StGB PK, a.a.