{"Signatur": "SG_HG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2016-03-08", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_HG_001_HG-2014-156_2016-03-08.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=2350&type=1563347022&cHash=ce03491516ee48225cca96e65943bcc2", "Checksum": "111e723826ec0054423e8645a252302d"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["HG.2014.156"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Handelsgericht 08.03.2016 HG.2014.156"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Handelsgericht 08.03.2016 HG.2014.156"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Handelsgericht 08.03.2016 HG.2014.156"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Handelsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Handelsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Handelsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO, Art. 96 ZPO i. V. m. Art. 18 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75), Art. 225 ZPO: Der zweite Schriftenwechsel stellt im ordentlichen Prozess weder eine Ausnahme noch die Regel dar. Der Aufwand für einen zweiten Schriftenwechsel wird durch eine Entlastung bei der Vorbereitung der mündlichen Hauptverhandlung kompensiert. Ein zweiter Schriftenwechsel bewirkt deshalb keinen Anspruch auf einen Honorar-Zuschlag gemäss der st. gallischen Honorarordnung vom 22. April 1994. Ist der Rechtsvertreter der obsiegenden Partei gleichzeitig Organvertreter, führt dies unter gewissen Voraussetzungen zur Kürzung der Parteikostenentschädigung (Handelsgericht, 8. März 2016, HG.2014.156).Aus den Erwägungen"}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 06:22:19", "Checksum": "08bfddd8f2c09f0f3c366a25df1c78f2", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Handelsgericht 08.03.2016 HG.2014.156\nRegeste:\nArt. 95 Abs. 3 lit. b ZPO, Art. 96 ZPO i. V. m. Art. 18 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75), Art. 225 ZPO: Der zweite Schriftenwechsel stellt im ordentlichen Prozess weder eine Ausnahme noch die Regel dar. Der Aufwand für einen zweiten Schriftenwechsel wird durch eine Entlastung bei der Vorbereitung der mündlichen Hauptverhandlung kompensiert. Ein zweiter Schriftenwechsel bewirkt deshalb keinen Anspruch auf einen Honorar-Zuschlag gemäss der st. gallischen Honorarordnung vom 22. April 1994. Ist der Rechtsvertreter der obsiegenden Partei gleichzeitig Organvertreter, führt dies unter gewissen Voraussetzungen zur Kürzung der Parteikostenentschädigung (Handelsgericht, 8. März 2016, HG.2014.156).Aus den Erwägungen\n\n[Kürzung um 25 %]; Suter/Von Holzen, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger,\nKommentar ZPO, 3. Auflage, N 42 zu Art. 95 [Kürzung um 33 %]; GVP 1991, Nr. 71\n[Kürzung um 30-50 %, evtl. noch mehr]). Vorliegend ist eine Kürzung jedoch nicht\nangebracht. Es gibt keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass der Anwalt der\nKlägerin als nicht zeichnungsberechtigter Verwaltungsrat vor Beginn der\nAuseinandersetzung mit der Beklagten mit dem streitgegenständlichen Geschäft\nbefasst gewesen wäre. Es ist deshalb davon auszugehen, dass er bis zur Instruktion\ndurch die Klägerin keine detaillierten Kenntnisse von diesem Geschäft hatte.\n\n© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/3\n"}