{"Signatur": "SG_HG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2006-04-03", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_HG_001_HG-2001-1_2006-04-03.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=4242&type=1563347022&cHash=9f3615f6d03e2e95fa7462e947e14dac", "Checksum": "a252106d9c10a07c8b7328b7ec837d64"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["HG.2001.1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Handelsgericht 03.04.2006 HG.2001.1"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Handelsgericht 03.04.2006 HG.2001.1"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Handelsgericht 03.04.2006 HG.2001.1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Handelsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Handelsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Handelsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 264 ZPO (sGS 961.2). Kostenverlegung in einer aktienrechtlichen Verantwortlichkeitsklage (Handelsgericht, 3. April 2006, HG.2001.1)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 14:57:03", "Checksum": "fc0d26060662f44f65a62fb78bd3c689", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Handelsgericht 03.04.2006 HG.2001.1\nRegeste:\nArt. 264 ZPO (sGS 961.2). Kostenverlegung in einer aktienrechtlichen Verantwortlichkeitsklage (Handelsgericht, 3. April 2006, HG.2001.1).\n\nd) Die Beklagten 1 und 6 brachten vor, mit dem Beweisthema gemäss Ziff. 1b des\nBeweisbeschlusses vom 7. Dezember 2004 werde nachgeholt, was die Liquidatoren im\nJahre 1998 hätten tun müssen (\"Die Klägerin hat es unterlassen ... zu verlangen\";\nBeweisbeschluss S. 3). Die gesamten Kosten (Expertise, Gerichts- und Parteikosten)\ndieses Teils der Expertise seien damit – eben zufolge Unterlassung der Klägerin – von\nvornherein und unabhängig vom Prozessergebnis von der Klägerin zu tragen.\nGrundsätzlich werden die Prozesskosten nach dem Prozessausgang, d.h.\nentsprechend dem Obsiegen und Unterliegen der Parteien, verlegt. Im vorliegenden\nVerfahren besteht nun aber kein Grund zur Annahme, dass in Anwendung der\nAusnahmeregelungen von Art. 265 und Art. 266 ZPO von diesem Grundsatz\nabzuweichen wäre (vgl. LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, N 1a zu Art. 264 ZPO). Erst\nnach Durchführung der Expertise wird feststehen, ob und in welchem Umfang die\nKlägerin mit ihrer Schadenersatzforderung durchdringt. Entsprechend werden die\nProzesskosten zu verlegen sein. Gemäss der Teilrechnung des Experten Dr. Max Gsell\nvom 18. Januar 2006 ist per 22. Dezember 2005 ein Aufwand von Fr. 29'520.05\nentstanden. Davon haben die Beklagten 3, 4, 5, 7 und 9 35 %, d.h. Fr. 10'332.--, zu\ntragen. Insgesamt haben damit die Beklagten 3, 4, 5, 7 und 9 Gerichtskosten von Fr.\n41'332.-- (Entscheidgebühr Fr. 28'000.--; Kosten des Wiedererwägungsentscheides Fr.\n3'000.--; Expertisekosten Fr. 10'332.--) zu bezahlen. Es ist auf solidarische Haftbarkeit\nzu erkennen (Art. 271 Abs. 2 ZPO). Über die Parteikosten ist nicht zu befinden,\n\n© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nnachdem die Parteien diesbezüglich in Ziff. 1.2 des Vergleichs eine Regelung getroffen\nhaben.\n\nDemgemäss wird\n\nentschieden:\n\n1. Die Streitsache betreffend die Klägerin einerseits und die Beklagten 3, 4, 5, 7\n\nsowie 9 andererseits wird als erledigt abgeschrieben.\n\n2. Die Gerichtskosten von Fr. 41'332.-- bezahlen die Beklagten 3, 4, 5, 7 und 9\n\nunter solidarischer Haftbarkeit.\n\n© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14\n"}