{"Signatur": "SG_DEP_007", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2020-05-11", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_DEP_007_VD-G-20-3_2020-05-11.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-departemente?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=128&type=1563347022&cHash=2127cd5b7499e2e2a1dd45341a0cbb7b", "Checksum": "0e3de94d468d1b9b52ba2b205beae443"}, "Scrapedate": "2026-07-18", "Scrapetime": "21:36:36", "Num": ["VD/G-20.3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsbehörden Volkswirtschaftsdepartement 11.05.2020 VD/G-20.3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsbehörden Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall  Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo  Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Generalsekretariat Volkswirtschaftsdepartement"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Das öffentliche Interesse an einer sofortigen Schliessung des Betriebs bzw. am Entzug der aufschiebenden Wirkung liess sich im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Präsidialverfügung direkt aus Art. 6 Abs. 2 Bst. b und c COVID-19-V2 herleiten. \r\n\r\nAllerdings wurde das grundsätzliche Betriebsverbot für Restaurations- und Bar-betriebe durch die Änderung von Art. 6 Abs. 2 Bst. b und c COVID-19-V2 vom 8. Mai 2020 aufgehoben (vgl. AS 2020, 1499). Seit dem 11. Mai 2020 dürfen Restaurations- und Barbetriebe wieder geöffnet werden, wenn sie über ein Schutzkonzept verfügen (vgl. Art. 6 Abs. 3 bbis COVID-19-V2). Damit ist gleichzeitig der Grund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung entfallen."}], "ScrapyJob": "446973/61/2207", "Zeit UTC": "18.07.2026 21:36:36", "Checksum": "268190b4c6d46259d71a0d2d0f945547", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Verwaltungsbehörden Volkswirtschaftsdepartement 11.05.2020 VD/G-20.3\nRegeste:\nDas öffentliche Interesse an einer sofortigen Schliessung des Betriebs bzw. am Entzug der aufschiebenden Wirkung liess sich im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Präsidialverfügung direkt aus Art. 6 Abs. 2 Bst. b und c COVID-19-V2 herleiten. \r\n\r\nAllerdings wurde das grundsätzliche Betriebsverbot für Restaurations- und Bar-betriebe durch die Änderung von Art. 6 Abs. 2 Bst. b und c COVID-19-V2 vom 8. Mai 2020 aufgehoben (vgl. AS 2020, 1499). Seit dem 11. Mai 2020 dürfen Restaurations- und Barbetriebe wieder geöffnet werden, wenn sie über ein Schutzkonzept verfügen (vgl. Art. 6 Abs. 3 bbis COVID-19-V2). Damit ist gleichzeitig der Grund für den Entzug der aufschiebenden Wirkung entfallen.\n\nPublikationsplattform\nKanton St.Gallen und St.Galler Gemeinden\n\nFall-Nr.: VD/G-20.3\nStelle: Generalsekretariat Volkswirtschaftsdepartement\nInstanz: Volkswirtschaftsdepartement\nPublikationsdatum: 04.09.2020\nEntscheiddatum: 11.05.2020\n\nZwischenentscheid VD; Gastwirtschaftsrecht\nDas öffentliche Interesse an einer sofortigen Schliessung des Betriebs bzw.\nam Entzug der aufschiebenden Wirkung liess sich im Zeitpunkt des Erlasses\nder angefochtenen Präsidialverfügung direkt aus Art. 6 Abs. 2 Bst. b und c\nCOVID-19-V2 herleiten. Allerdings wurde das grundsätzliche Betriebsverbot\nfür Restaurations- und Bar-betriebe durch die Änderung von Art. 6 Abs. 2\nBst. b und c COVID-19-V2 vom 8. Mai 2020 aufgehoben (vgl. AS 2020, 1499).\nSeit dem 11. Mai 2020 dürfen Restaurations- und Barbetriebe wieder\ngeöffnet werden, wenn sie über ein Schutzkonzept verfügen (vgl. Art. 6 Abs.\n3 bbis COVID-19-V2). Damit ist gleichzeitig der Grund für den Entzug der\naufschiebenden Wirkung entfallen.\n\nvgl. PDF\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/16\nKanton St.Gallen\nVolkswirtschaftsdepartement\n\nVD/G-20.03\n\nZwischenentscheid vom 11. Mai 2020\n\nRekurrent A.___, Z.___, vertreten durch RA B.___\n\ngegen\n\nVorinstanz Politische Gemeinde Z.___\n\nBetreff Präsidialverfügung vom 1. April 2020 betreffend Schliessung des\nRestaurants C.___ in Z.___ («C.___»)\nSachverhalt\n\nA.\na. Mit Gesuch vom 24. Mai 2018 ersuchte A.___ die Gemeinderatskanzlei\nZ.___ um Erteilung eines Patents für die «C.___». Dem Gesuch lagen folgende\nUnterlagen bei:\n– Handlungsfähigkeitszeugnis des Einwohneramtes Y.___ vom 22. Mai 2018;\n– Nachweis betreffend am 19. Januar 2007 bestandene Prüfung in Lebensmittelhygiene\nund Suchtprävention gemäss Art. 8 Abs. 2 Ziff. 5 des Gastwirtschaftsgesetzes (sGS\n553.1; abgekürzt GWG);\n– Mietvertrag vom 22./23. Mai 2018 für die «C.___»;\n– Strafregisterauszug vom 26. April 2018 mit folgenden Einträgen:\n- 15. März 2010: Förderung der rechtswidrigen Ein-/Ausreise oder des rechtswidrigen Aufenthalts (mehrfache Begehung), Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 80.– (bedingt vollziehbar), Busse von Fr. 500.–;\n- 14. Februar 2012: Urkundenfälschung, Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 80.–, Busse\nvon Fr. 200.–;\n- 29. Oktober 2013: Vernachlässigung von Unterhaltspflichten, Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 50.–;\n- 10. März 2014: Fahren in fahrunfähigem Zustand (Motorfahrzeug, qualifizierte Atem- bzw.\nBlutalkoholkonzentration), Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 80.– (bedingt vollziehbar),\nBusse von Fr. 1'300.–;\n- 8. Januar 2015: Vernachlässigung von Unterhaltspflichten, gemeinnützige Arbeit von 480\nStunden (Zusatzstrafe zum Urteil vom 29. Oktober 2013);\n- 1. März 2018: Vernachlässigung von Unterhaltspflichten, Geldstrafe von 180 Tagessätzen\nzu Fr. 30.–.\n\nLaut Patentgesuch hatte A.___ bis 31. Mai 2018 das D.___-Pub in der Politischen\nGemeinde Y.___ und zuvor Gastwirtschaftsbetriebe in den Städten X.___ und\nW.___ geführt.\n\nb. Am 29. Mai 2018 erteilte der Gemeinderat Z.___ A.___ ein bis 31. Dezember 2018 befristetes Patent für die «C.___». Laut Ziff. 1.3 des Patents standen\n10 Gartenwirtschaftsplätze auf der Terrasse zur Verfügung. Ziff. 4.3 des Patents\nwies A.___ auf die Rechtsfolgen nach Art. 292 des Strafgesetzbuches (SR 311.0;\nabgekürzt StGB) – Busse wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen – bei\nNichteinhaltung des Patents hin.\n\nB.\na. Am 7. August 2018 (22.35 Uhr) ging bei der Kantonspolizei eine Meldung wegen Ruhestörung (laute Musik) aus der «C.___» ein. Im Rapport vom\n8. August 2018 wurde festgehalten, um 02.34 Uhr seien vor Ort 10 Personen angetroffen worden, die sich in Zimmerlautstärke draussen an einem Tisch unterhielten. Die Musik sei erst beim offenen Fenster neben der Eingangstüre zu hören gewesen, wobei der Lärm von der Strasse grösser gewesen sei als der durch die\nMusik und die Gespräche verursachte Lärm. A.___ sei erklärt worden, er dürfe ab\n22.00 Uhr im Aussenbereich keine Musik mehr abspielen, worauf dieser das Fenster geschlossen habe. A.___ sei ermahnt worden, dass er den auf dem Parkplatz\n\nSeite 2/15\naufgestellten Tisch laut Patent nicht stehen lassen dürfe. A.___ habe gesagt, er\nwerde den Tisch wegräumen und mit der Politischen Gemeinde Z.___ eine Lösung\nsuchen.\n\nb. Am 8. August 2018 verwarnte die Gemeinderatskanzlei Z.___ A.___\nwegen des Vorfalls vom 7./8. August 2018 bzw. Nichteinhaltens der Nachtruhe und\nBetreibens einer nicht bewilligten Gartenwirtschaft. E.___ wurde ersucht, künftig die\nBestimmungen des GWG (vorab Vermeiden von Nachtruhestörungen) und die Patentauflagen zu beachten.\n\n"}