Sie würden diskriminiert, schikaniert und verfolgt und seien – wie seine Familie – fast gänzlich aus dem Land vertrieben worden. Zum Herkunftsland habe er keinerlei Bezug, was nicht überraschen könne, wenn man berücksichtige, dass sie gezwungen worden seien, den aramäischen Namen abzulegen und den türkischen Namen A.___ anzunehmen, mithin ihre Identität als Aramäer abzulegen. Er spreche die türkische Sprache nicht und Aramäisch sei in der Türkei nicht anerkannt. Eine Rückkehr würde einen Neubeginn in einem ihm fremden Land im Alter von 54 Jahren bedeuten, was nicht zumutbar sei.