Inhaltliche Mängel führen nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit. Als Nichtigkeitsgründe fallen vorab funktionelle und sachliche Unzuständigkeit der entscheidenden Behörde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht (BGE 145 IV 197 E. 1.3.2 m.w.H., 145 III 436 E.4 m.w.H., 129 I 361 E. 2.1, 122 I 97 E. 3a/aa). Eine nichtige Verfügung entfaltet keinerlei Rechtswirkungen und auf ihr beruhende weitere Verfügungen sind ihrerseits nichtig. Die Nichtigkeit ist jederzeit und von sämtlichen staatlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten (BGE 145 IV 197 E. 1.3.2 m.w.H.; BGer 4A_20/2020 E. 5.1; zum Ganzen auch BSK SchKG-CO- METTA/MÖCKLI, Art. 22 N 8 f.; KUKO SchKG-WOHL, Art. 22 N 1 f.).