Die Oberstaatsanwältin erwähnt in ihrer schriftlichen Stellungnahme, dass von "in den Ohren liegen" keine Rede sein könne. Sie könne sich auch nicht erinnern, je so etwas ausgesagt zu haben. Richtig sei, dass das Thema Pikett und die eigenständige Fallbearbeitung seit einigen Jahren Thema bei den Aufsichtsgesprächen mit dem Obergericht und dem Regierungsrat gewesen sei. Es sei dabei um die Diskrepanz zwischen der faktischen Arbeitssituation infolge Personalmangel und ihren Aufgaben als Oberstaatsanwältin gemäss Stellenbeschriebgegangen. Zu ihrer Entlastung sei dann auch von einer ausserordentlichen Staatsanwaltsstelle von 70 % gesprochen worden.