In prozessualer Hinsicht ist zu ergänzen, dass Eheschutzentscheide im summarischen Verfahren (Art. 271 lit. a ZGB) mit der ihm eigenen Beweismittel- und Beweisstrengebeschränkung ergehen; blosses Glaubhaftmachen genügt. Auf aufwändige Beweismassnahmen kann grundsätzlich verzichtet werden (Urteil des Bundesgerichts 5A_813/2013 vom 12. Mai 2014 E. 4.3 m.w.H.), weil dem Institut des Eheschutzes lediglich provisorischer Charakter zukommt (in diesem Sinne: IVO SCHWANDER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], BSK-ZGB I, 6. A., 2018, N 15 zu Art. 172 ZGB).