Es gebe auch keine Bandrekonstruktion im Bereich des unteren Sprunggelenks, wie im Bericht vom 15. November 2019 festgehalten. Man wisse, dass dazumal viele OSG-Verstauchungen operativ angegangen worden seien. Es seien eher direkte Nähte im Bereich des Retinaculums als echte Nähte der Bänder und meist überflüssige Operationen gewesen. In den letzten Jahren würden die meisten OSG-Distorsionen konservativ behandelt. Es gebe aber Fälle wie jene des Versicherten, wo der Bandapparat lateral trotz adäquater konservativer Behandlung nicht richtig heile und der Patient eine typische subjektive und auch objektive Bandinstabilität entwickle.