{"Signatur": "NW_OG_001", "Spider": "NW_Gerichte", "Datum": "2021-05-20", "PDF": {"Datei": "NW_Gerichte/NW_OG_001_24262_2021-05-20.pdf", "URL": "https://www.nw.ch/_rte/publikation/24262", "Checksum": "39c90afc24aca334134210016856e6a7"}, "Scrapedate": "2026-02-20", "Num": ["24262"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Nidwalden Gerichte 20.05.2021 24262"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Nidwald Gerichte 20.05.2021 24262"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Nidvaldo Gerichte 20.05.2021 24262"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Nidwalden Gerichte "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Nidwald Gerichte "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Nidvaldo Gerichte "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung (ZA 20 4)"}], "ScrapyJob": "446973/58/2373", "Zeit UTC": "20.02.2026 02:42:54", "Checksum": "2af8b308fff4401c75583a748c5084f0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Nidwalden Gerichte 20.05.2021 24262\nRegeste:\nForderung (ZA 20 4)\n\n GERICHTE OBERGERICHT Marktgasse 4, 6371 Stans, 041 618 79 70, www.nw.ch\n\nZA 20 4\n\nEntscheid vom 17. November 2020\nZivilabteilung\n\nBesetzung Vizepräsidentin Barbara Brodmann, Vorsitz,\nOberrichter Paul Achermann,\nOberrichter Franz Odermatt,\nOberrichterin Franziska Ledergerber Kilchmann,\nOberrichter Albert Odermatt,\nGerichtsschreiber Marius Tongendorff.\n\nVerfahrensbeteiligte A.A.__,\nvertreten durch Dr. iur. André Britschgi, Rechtsanwalt,\nDurrer Britschgi Advokatur Notariat, Dorfplatz 6, Postfach 335, 6371 Stans,\n\nBerufungskläger/Beklagter,\n\ngegen\n\nC.__ AG,\nvertreten durch lic. iur. Roger Ulrich, Rechtsanwalt,\nZgraggen Ulrich Ingold & Partner, Pilatusstrasse 58, Postfach 7968, 6000 Luzern 7,\n\nBerufungsbeklagte/Klägerin.\n\nGegenstand Forderung\n\nBerufung gegen das Urteil des Kantonsgerichts Nidwalden,\nZivilabteilung/Kollegialgericht, vom 6. Dezember 2018 (ZK 13\n25).\n2 │ 56\n\nSachverhalt:\n\nA.\nAm 4./18. April 2011 schlossen A.A.__ als Bauherr (nachfolgend: «Berufungskläger») und die\nC.__ AG als Unternehmerin («Berufungsbeklagte») einen «WERKVERTRAG [BKP = Baukostenplan] 211 Baumeisterarbeiten» betreffend den «Umbau X.__strasse xx, Y.__» (vi-KB 4),\nmit vertragsmässigem Arbeitsbeginn am 26. April 2011. Während der Ausführung dieser Arbeiten schlossen die Parteien mehrere weitere, als «Werkvertrags-Nachtrag» bzw. «WV-\nNachtrag» [unter Angabe der jeweiligen Nummer] bezeichnete Vereinbarungen (vi-BB 11). Am\n18. Juli 2011 schlossen die Parteien einen «WERKVERTRAG [BKP] 226.2 Verputzte Aussenwärmedämmung», ebenfalls betreffend den «Umbau X.__strasse xx, Y.__» (vi-BB 12).\n\nMit «Schlussrechnung Nr. 107005 / 124118» vom 4. Juni 2012 betreffend «geleistete Arbeiten\nvom Mai 2011 bis Februar 2012», «Bauobjekt: Umbau X.__strasse xx, Y.__», «Arbeitsgattung:\nBaumeisterarbeiten» und «Bauleitung: D.C.__» machte die Berufungsbeklagte gegenüber\ndem Berufungskläger nach Abzug erfolgter Akontozahlungen und nach Verrechnung diverser\nGutschriften einen «Saldo zu unseren Gunsten» von Fr. 68‘457.50 geltend (vi-KB 18).\n\nIn der Folgezeit kam es zwischen den Parteien zu Uneinigkeiten hinsichtlich des geschuldeten\nRestwerklohns, sodass die von der Berufungsbeklagten verlangte Schlusszahlung ausblieb.\n\nB.\nMit Zahlungsbefehl Nr. 2125582 des Betreibungsamts Nidwalden vom 8. November 2012 betrieb die Berufungsbeklagte den Berufungskläger über den Betrag von Fr. 68‘457.50 nebst\nZins von 5 % seit dem 16. Oktober 2012. Als Grund der Forderung war angegeben: «a) Werkvertrag Umbau X.__strasse b) Schlussrechnung vom 04.06.2012 c) 3. Mahnung vom\n09.10.2012». Hiergegen erhob der Berufungskläger fristgerecht Rechtsvorschlag (vi-KB 2).\n\nC.\nMit Schlichtungsgesuch vom 18. Dezember 2012 gelangte die Berufungsbeklagte an die\nSchlichtungsbehörde Nidwalden. Die Schlichtungsverhandlung vom 28. März 2013 endete unvermittelt, weswegen der Berufungsbeklagten gleichentags die Klagebewilligung erteilt wurde\n(vi-KB 3).\n3 │ 56\n\nD.\nMit Klage vom 27. Juni 2013 beantragte die Berufungsbeklagte als damalige Klägerin beim\nKantonsgericht Nidwalden:\n\n«1. Der Beklagte habe der Klägerin einen Betrag von CHF 68‘457.50 nebst Zins von 5.00 % seit 16. Oktober\n2012 zu bezahlen. Des Weiteren habe der Beklagte die von der Klägerin vorschussweise geleisteten\nKosten der Schlichtungsbehörde des Kantons Nidwalden in der Höhe von CHF 300.00 zu erstatten.\n2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 2125582 des Betreibungsamtes Nidwalden sei aufzuheben\nund es sei der Klägerin für CHF 68‘457.50 nebst Zins von 5.00 % seit 16. Oktober 2012 definitive Rechtsöffnung zu erteilen.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.»\n\nDer Berufungskläger als damaliger Beklagter beantragte zusammengefasst die kostenfällige\nKlageabweisung.\n\nE.\nMit Urteil ZK 13 25 vom 6. Dezember 2018 erkannte das Kantonsgericht Nidwalden, Zivilabteilung/Kollegialgericht (Wortlaut gemäss der begründeten Fassung):\n\n"}