Die Psychiaterin berichtet überdies von einer schweren Verständigung, womit die Berichterstattung per se mit einer gewissen Zurückhaltung zu würdigen ist. Nachdem die Beschwerdeführerin erst seit März 2019 von der Psychiaterin Eschmann-Mehl behandelt wird, erscheint auch eine zuverlässige «Auskunft aus erster Hand über den jahrelangen Verlauf» fraglich. Ausserdem liegt der Entscheid, ob eine Rücksprache mit den behandelnden Ärzten angezeigt ist, grundsätzlich im Ermessen der Experten und ist nicht zwingend.