Die Voraussetzungen für eine Revision im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG sind unter anderem gegeben, wenn nachträglich eine von der versicherten Person tatsächlich ausgeübte, für die Beurteilung des Leistungsvermögens relevante Aktivität bekannt wird, welche dem medizinischen Gutachter bzw. dem Versicherer, der auf dessen Bericht abstellte, verborgen geblieben war (Urteile des Bundesgerichts 8C_658/2017 vom 23. Februar 2018 E. 5.1; 8C_18/2013 vom 23. April 2013 E. 3.1; THOMAS FLÜCKIGER, in: Basler Kommentar, ATSG, 2020, N. 32 zu Art. 53 ATSG; UELI KIESER, in: Kommentar ATSG, 4. Aufl., 2020, N. 28 in fine zu Art. 53 ATSG).