Die mittelschwere Widerhandlung nach Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG dient als Auffangtatbestand und liegt immer dann vor, wenn nicht alle privilegierenden Elemente einer leichten Widerhandlung (Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG) und nicht alle qualifizierenden Elemente einer schweren Widerhandlung (Art. 16c Abs. 1 lit a SVG) gegeben sind (BGE 135 II 138 E. 2.2.2 S. 141; vgl. auch Urteil [des Bundesgerichts] 6A.64/2006 vom 20. März 2007 E. 2.3). Eine mittelschwere Widerhandlung liegt somit dann vor, wenn das Verschulden gross, die Gefährdung jedoch gering oder umgekehrt das Verschulden gering, aber die Gefährdung gross wiegt (W EISSEN- BERGER, a.a.O., N 5 zu Art. 16a SVG; BERNHARD RÜTSCHE/