2014, N. 26 ff. zu Art. 429; YVONA GRIESSER in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, StPO-Kommentar, 2. Aufl. 2014, N. 7 zu Art. 429). Erforderlich ist zudem, dass die erlittene Persönlichkeitsverletzung mit dem Strafverfahren in einem Kausalzusammenhang im Sinne des Haftpflichtrechts steht (Urteil des Bundesgerichts 6B_192/2015 vom 9. September 2015 E. 1.2). Die mit jedem Strafverfahren einhergehende psychischen Belastungen alleine genügen im Regelfall nicht, um einen Genugtuungsanspruch zu begründen (W EHREN- BERG/FRANK, a.a.O., N. 27b zu Art. 429 StPO).