3.1.2 Die ZPO verlangt kein Wortprotokoll der Parteiäusserungen, sondern eine fortlaufende, sinngemässe Protokollierung des wesentlichen Inhalts der Verhandlung (Art. 235 Abs. 2 ZPO). Alleine die Rechtsbegehren, Anträge und Prozesserklärungen sind, soweit möglich und sinnvoll, wortgetreu zu Protokoll zu nehmen (DANIEL WILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 29 zu Art. 235). Die Protokollierung der Parteiäusserungen an der Verhandlung kann sich dem Umfang nach auf Tatsächliches, Wesentliches und Nichtaktenkundiges beschränken (DANIEL W ILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 30 zu Art. 235).