{"Signatur": "NW_OG_001", "Spider": "NW_Gerichte", "Datum": "2017-12-12", "PDF": {"Datei": "NW_Gerichte/NW_OG_001_16864_2017-12-12.pdf", "URL": "https://www.nw.ch/_rte/publikation/16864", "Checksum": "64b45160af922ac692916650d1256960"}, "Scrapedate": "2026-02-20", "Num": ["16864"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Nidwalden Gerichte 12.12.2017 16864"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Nidwald Gerichte 12.12.2017 16864"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Nidvaldo Gerichte 12.12.2017 16864"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Nidwalden Gerichte "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Nidwald Gerichte "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Nidvaldo Gerichte "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschluss Stockwerkeigentümerversammlung"}], "ScrapyJob": "446973/58/2373", "Zeit UTC": "20.02.2026 02:43:11", "Checksum": "e49108b3e3984fb371bd0c93d3e84b76", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Nidwalden Gerichte 12.12.2017 16864\nRegeste:\nBeschluss Stockwerkeigentümerversammlung\n\nDer Gerichtskostenvorschuss über Fr. 2ʻ000.– wurde fristgerecht einbezahlt. Mit Berufungsantwort vom 27. April 2017 beantragte die Berufungsbeklagte die kostenfällige Abweisung der\nBerufung. Mit Replik vom 19. Mai 2017 und Duplik vom 3. Juli 2017 hielten die Parteien im\nWesentlichen an ihren Anträgen und Begründungen fest.\n\nD.\nDas Obergericht Nidwalden, Zivilabteilung, beurteilte die Streitsache anlässlich seiner Sitzung\nvom 12. Dezember 2017 in Abwesenheit der Parteien. Auf die Parteivorbringen wird, soweit\nerforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.\n4 I 25\n\nErwägungen:\n\n1. (Formelles)\nAngefochten ist das Urteil ZE 16 18 des Kantonsgerichts Nidwalden, Zivilabteilung/Einzelgericht, vom 12. Januar 2017 betreffend einen Beschluss der ausserordentlichen Eigentümerversammlung der Berufungsbeklagten vom 22. Juni 2015. Gegen erstinstanzliche Endentscheide\nist das Rechtsmittel der Berufung zulässig (Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO [SR 272]; Art. 309 und\n319 ZPO e contrario), sofern der Streitwert über Fr. 10ʻ000.– liegt (Art. 308 Abs. 2 ZPO; AN-\nNETTE DOLGE, in: Brunner/Gasser/Schwander, ZPO-Komm., 2. A. 2016, N 11 zu Art. 283\n\nZPO). Lautet das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht\nden Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Der von der Vorinstanz auf Fr. 30ʻ000.– angesetzte Streitwert (vgl. angefochtener Entscheid, E. 1.2 S. 5 und E. 5.2 S. 21) ist zwischen den\nParteien im vorliegenden Verfahren unbestritten und erscheint nicht als offensichtlich unrichtig.\nDas Rechtsmittel der Berufung ist somit zulässig.\n\nBerufungsinstanz gegen Urteile des Kantonsgerichts Nidwalden ist das Obergericht Nidwalden, Zivilabteilung (Art. 27 GerG [NG 261.1]), das in Dreierbesetzung entscheidet (Art. 22\nZiff. 3 sowie, e contrario, Ziff. 4 GerG). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Obergerichts ist somit gegeben.\n\nZur Berufung ist berechtigt, wer als Haupt- oder Nebenpartei am Verfahren beteiligt war, das\nzum angefochtenen Entscheid geführt hat (formelle Beschwer), und überdies durch den angefochtenen Entscheid unmittelbar betroffen ist und ein Rechtsschutzinteresse an dessen Aufhebung oder Abänderung hat (materielle Beschwer; vgl. PETER REETZ, in: Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO-Komm., 3. A. 2016, N 30 ff. zu den Vorbem. zu Art. 308–318\nZPO). Der Berufungskläger nahm am vorinstanzlichen Verfahren teil und ist durch das angefochtene Urteil hinlänglich berührt. Er ist somit zur Berufung berechtigt.\n\nDie Berufung ist innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids schriftlich und\nbegründet einzureichen (Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO). Die Berufung vom 21. März 2017 wurde\nfristgerecht eingereicht (Versand des vorinstanzlichen Entscheids am 17. Februar 2017, Empfang desselben am 20. Februar 2017) und entspricht den Formanforderungen.\n\nAuf die Berufung ist demnach einzutreten.\n5 I 25\n\n"}