Bern 1984, N 74 ff. zu Art. 374 ZGB). Der zu Bevormundende muss sich grundsätzlich zu allen wesentlichen Punkten äussern können, die der Entmündigung zugrunde gelegt werden. Es müssen ihm die zur Last gelegten Tatsachen einzeln vorgehalten werden, und es ist ihm in einer mündlichen Verhandlung Gelegenheit zu geben, zum Antrag Stellung zu nehmen (vgl. Kreisschreiben des Bundesgerichts an die kantonalen Regierungen betr. das Verfahren bei Entmündigungen vom 18. Mai 1914, abgedruckt in BGE 40 II 182 ff.; Hans Michael Riemer, Grundriss des Vormundschaftsrechts, 2. Aufl., Bern 1997, S. 65; Schnyder/Murer, a.a.O., N 16 ff. zu Art. 374 ZGB; BGE 117 II 132 E. 3b S. 136 f., 96 II 15 E. 3 S. 16).