Vielmehr sind auch die Anforderungen des schulischen Erstunterrichts, die in den Lehrplänen und Richtlinien festgelegt sind, zu berücksichtigen. Aber auch die Einflüsse der Lehrperson, wie zum Beispiel Lehrgeschick, Gründlichkeit der Vermittlung des Lehrstoffs, Leistungsmassstab, Unterrichtsstil usw. spielen eine wichtige Rolle. Die Einschulung soll keine Zäsur, sondern Teil eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses in Kindergarten und erster Klasse sein. Ein drittes Kindergartenjahr ist aus pädagogischer Sicht in den wenigsten Fällen sinnvoll. Ebenfalls nicht sinnvoll ist eine Rückstellung von Kindern, die in ihrer kognitiven Entwicklung nicht altersgemäss entwickelt sind.