ZGB volle Kognition hat. Der Grundbuchverwalter hat dementsprechend keine weiteren Ermittlungsmöglichkeiten wie die Befragung von Zeugen oder die Einholung von Gutachten. Es ist dem Grundbuchverwalter jedoch nicht verwehrt, bei seinem Entscheid Kenntnisse zu berücksichtigen, die ihm kraft seines Amtes zugekommen sind. Er kann auch Tatsachen aus öffentlichen Registern beachten oder Auskünfte bei Administrativbehörden einholen (BGE 124 III 341 E. 2 c/ bb, 112 II 26 E. 2 S. 29 mit Hinweis auf Deschenaux, Das Grundbuch, SPR, V/3, I, S. 486 und Steinauer, Les droits réels, Bd. I, 3. Aufl., Rz 847 a; Tonella, a.a.O., S. 216 mit Hinweisen; Deillon-Schegg, a.a.O., S. 9 ff.).