Beim Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege ist grundsätzlich auf die aktuellen finanziellen Verhältnisse des Gesuchstellers (im Zeitpunkt des Entscheides) abzustellen, wobei mit Sicherheit bevorstehende zukünftige Veränderungen mitzuberücksichtigen sind (LGVE 1995 I Nr. 34). 3.1. Im UR-Verfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz (§ 133 Abs. 3 ZPO i.V.m. § 234 Abs. 3 ZPO, Studer/Rüegg/Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, § 234 ZPO N 4). Dieser befreit den UR-Gesuchsteller aber nicht von der Pflicht, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzulegen und soweit möglich zu belegen (Studer/Rüegg/Eiholzer, a.a.O., § 234 ZPO N 4).