Der UR-Gesuchsteller selber trägt damit die Hauptlast bei der Sammlung der tatsächlichen Grundlagen (Studer/Rüegg/Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, 1994, N 4 zu § 234 ZPO). Die beschränkte Offizialmaxime im luzernischen UR-Verfahren (§ 133 Abs. 3 ZPO i.V.m. §§ 230 ff., insb. § 234 Abs. 3 ZPO; Studer/Rüegg/Eiholzer, a.a.O., N 3 lit.b zu § 216 ZPO, N 4 zu § 234 ZPO) verpflichtet den erstinstanzlichen Instruktionsrichter im Übrigen lediglich zu ergänzenden Sachverhaltsabklärungen. Eine weitergehende Pflicht findet im bundesverfassungsrechtlichen Gleichheitsgebot keine Grundlage (unveröffentlichter BGE 5P.467/1997 der II. Zivilabteilung vom 22.12.1997 i.S. M.P. S., S. 6 E. 3 am Schluss;