Somit sind drei Foerster-Kriterien erfüllt (Krankheitsgewinn, mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter Symptomatik und unbefriedigende Behandlungsergebnisse). Diese drei Kriterien wiegen gemäss Beurteilung des psychiatrischen Experten Dr. G in Würdigung der Gesamtsituation derart schwer, dass sie in differenzierter Anwendung der Foerster-Kriterien auf eine teilweise Unüberwindbarkeit der Schmerzen schliessen lassen. Diese graduelle Gewichtung und Bewertung im Sinne eines Mittelweges lässt sich damit begründen, dass drei Kriterien für und drei gegen die Annahme einer zumutbaren Willensanstrengung bezüglich der Schmerzüberwindung sprechen.