Unzutreffend ist auch der Hinweis, im Gutachten stehe kein Satz davon, dass bei einem allfälligen Eingriff, welcher das Krankheitsbild (Narbe/Dellenbildung) verbessern würde, eine Verschlechterung des psychischen Zustandes zu erwarten sei. Dr. E hat auf die Frage, ob die Dysmorphophobie für den geplanten kosmetischen Eingriff (relativ) eine Kontraindikation darstelle, die klare Antwort gegeben: "Ja, es darf an der bestehenden Narbe nicht weiter invasiv somatisch behandelt werden. Dies wäre, wie wir in unserem Fachjargon sagen, ein Mitagieren und würde die Störung verstärken, zu einer Verstärkung des Circulus vitiosus führen" (Gutachten vom 4.9.2008, S. 9).