Im Vordergrund stünden denn auch vielmehr die Nacken- und Kopfschmerzen, die jedoch nicht als Folge des Bandscheibenvorfalles anzusehen seien, da die dadurch tangierten Nervenwurzeln ein völlig anderes Areal versorgten. Formal sei dieser Kopfschmerz als chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (entsprechend internationaler Klassifikation) zu bezeichnen; die Gründe für dessen Anhalten, ja Verstärkung bestünden indes nicht in strukturellen Veränderungen und seien neurologisch nicht erklärbar. Trotz hohen Schmerzmittelkonsums würden auch nicht die Kriterien eines schmerzmittelinduzierten Kopfschmerzes erfüllt.