Dabei kann bezüglich unfallmedizinischer und psychiatrischer Erkenntnisse auf die Schweizerische Ärztezeitung 2005 86 Nr. 7 verwiesen werden, in welcher die Santésuisse Beispiele aufführt, bei denen Personen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe in Ostasien psychische Beschwerden entwickeln können, ohne dass sie selber körperlich verletzt wurden. Sie nennt unter anderen Personen, welche zwar die Flutwelle nicht selbst erlebt haben, die aber in den betroffenen Gebieten mit den direkten Auswirkungen der Flutwelle (Zerstörung, Verstorbene, Rettungsdienste usw.) konfrontiert waren, sei dies als Touristen oder als Helfer.