Gemäss Dr. D ist eine durchgängige 100%-Arbeit nicht zumutbar. Die Beschwerdeführerin sei zwar formal zu 100% angestellt, der Arbeitsanfall saisonbedingt aber sehr unterschiedlich, weshalb sie effektiv während Wochen neun Stunden am Tag, dann während Monaten wiederum nur zu ca. 70% arbeite. Dieser Modus hat gemäss seiner Ansicht den Vorteil, dass die Beschwerdeführerin nicht dauernd unter einer Leistungsforderung stehe, der sie wahrscheinlich kaum während 12 Monaten des Jahres gewachsen wäre, anderseits den Nachteil, dass eine 100%-Ausgangslinie fehle, von der aus effektiv durch Krankheits- oder Unfallfolgen bedingte Arbeits- bzw. Erwerbsausfälle berechnet werden könnten.