Demnach stellt sich die Situation nicht so dar, dass der Ehemann aus einer intakten Familie heraus in die Therapiestelle eingetreten ist und der "Nachzug" der Familie quasi einzig zum Zweck hatte, das Familienleben wieder weiterzuführen und im Sinne der Reintegration die Therapie des Ehemannes zu unterstützen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Zuzug in die Therapiestelle nach einer vorübergehenden Trennung ganz bewusst einen Neuanfang in Bezug auf das Zusammenleben mit ihrem Ehemann versucht hat.