Die Einführung der Sackgebühr hat nämlich erfahrungsgemäss zur Folge, dass vermehrt Rohstoffe, wie Karton, Papier und Glas, vom verbrennbaren Hauskehricht getrennt und im Rahmen von Separatsammlungen entsorgt werden. Weil die Kosten für die Wiederverwertung wesentlich geringer anfallen als die Kosten für die Verbrennung des Hauskehrichts, kann sich ein Gemeinwesen aufgrund der Verminderung des Hauskehrichts eine relativ tiefe Sackgebühr leisten. Im Bericht und Antrag an den Einwohnerrat von April 2000 stellte der Gemeinderat denn auch fest, durch die Einführung der Verursachergebühr werde sich der Anteil des brennbaren Kehrichts verringern.