Werden Gegenstände im Anlagevermögen gehalten und erst Jahre nach ihrem Erwerb veräussert, stellt dies ein Indiz dafür dar, dass es sich bei den daraus erzielten Kapitalgewinnen um ausserordentliche Erträge handelt. So zeichnen sich ausserordentliche Erträge bzw. Gewinne - im Gegensatz zu ordentlichen - gerade durch ihre Aperiodizität aus. Sie resultieren mithin oftmals aus dem langfristigen Einsatz von Kapital und reifen über einen längeren Zeitraum gleichsam ihrer Verwirklichung entgegen. Auch der Zufall kann bei ihrer Entstehung eine Rolle spielen;