sie unter anderem in gesetzlichen Vorschriften gefunden werden können - die gerade den Inhalt bestimmter Schriftstücke näher festlegen. Ob sich eine solche Wahrheitsgarantie aus gesetzlichen Bestimmungen ableiten lässt, ist allerdings eine Auslegungsfrage. Gemäss dem Bundesgericht muss die Grenze zwischen Falschbeurkundung und schriftlicher Lüge für jeden Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände gezogen werden (BGE 139 II 404 E. 9.9.1, 138 IV 130 E. 2.1, 132 IV 12 E. 8.1, 131 IV 125 E. 4.1, 129 IV 130 E. 2.1, 123 IV 132 E. 3, 123 IV 61 E. 5, 122 IV 25 E. 2, 120 IV 25 E. 3, 118 IV 363 E. 2; Boog, BSK StGB II, 4. Aufl., N 64 ff. und N 86 zu Art. 251 ; Trechsel/Erni, a.a.