Als Mutter habe sie daher den Verbleib in der Kantonsschule Willisau nicht mehr länger verantworten können. Der Wechsel ins Internat sei die einzige Möglichkeit gewesen, die Maturität trotz der schwachen Konstitution zu erlangen. Zudem sei das Schwerpunktfach Philosophie/Pädagogik/Psychologie, welches für die Zukunft ihrer Tochter wichtig sein könnte, in Willisau nicht angeboten worden. Die Internatsleitung des Kurzzeitgymnasiums in Hitzkirch beschreibt die Beschwerdeführerin im Brief vom 4. Januar 2001 als fröhliche Gymnasiastin, die jedoch körperlich keine Reserven zu haben scheine. So sei sie bereits mehrere Male längere Zeit krank gewesen.