Auch aus einem weiteren Grund ist es unwahrscheinlich, dass zahlreiche Stimmberechtigte nach der ersten Abstimmung die Versammlung verliessen und glaubten, der bisherige Steuerfuss von 1.95 Einheiten gelte weiter. Aus dem Versammlungsprotokoll ergibt sich nämlich, dass der Gemeindepräsident die Stimmberechtigten im Anschluss an die Ablehnung des Steuerfusses orientiert hat, dass der Steuerfuss nun einer zweiten Gemeindeversammlung zum Beschluss vorzulegen sei. Da er dies den Stimmberechtigten sofort mitgeteilt hat, ist unwahrscheinlich, dass zahlreiche Stimmberechtigte inzwischen bereits die Versammlung in der Meinung verlassen hatten, der bisherige Steuerfuss gelte weiter.