Mit Schulwegen dieser Länge müssen nicht nur Kinder aus Berggebieten, sondern durchaus auch Kinder aus städtischen Gebieten rechnen. Wie bereits erwähnt, spielen in bezug auf die Zumutbarkeit eines Schulweges jedoch auch das Alter und die Einsicht der Kinder, die Gefährlichkeit und Güte des Weges sowie die Beanspruchung durch die Schule eine Rolle. Mit Bezug auf das Alter der beiden Kinder, welche die erste und zweite Primarklasse besuchen, kann ein zehnminütiger Fussmarsch sicher als zumutbar erachtet werden.