All diesen Fällen liegen persönliche Notsituationen zugrunde, welche bewirken, dass die Betroffenen unter dem Vollzug der Freiheitsstrafe ohne Halbgefangenschaft viel stärker zu leiden haben als andere Straffällige. Der 24jährige Beschwerdeführer legt ein Schreiben seiner mehrjährigen Arbeitgeberfirma, einer Hoch- und Tiefbauunternehmung, vor, in dem zur Beibehaltung der Arbeitsstelle folgendes festgehalten wird: "Wir bestätigen, dass wir im heutigen Zeitpunkt keine Zusicherung abgeben können, ob der Arbeitnehmer nach Verbüssung der zweimonatigen Haftstrafe die Arbeitsstelle wieder antreten kann.