usw. S. 5). Gemäss konstanter luzernischer Gerichtspraxis geht die Haftung des Privatklägers auch bei Offizialdelikten derjenigen des Staates vor, wenn das Interesse des Privatklägers das öffentliche Interesse an der Sache ganz wesentlich überwiegt (Max. XI Nr. 599; LGVE 1983 I Nr. 69 S. 118 lit. d und LGVE 1989 I Nr. 50; vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. August 1984 i. S. J. M. c. G. H., worin die u.a. auf diese Praxis gestützte Kostenbelastung des Privatklägers als "keineswegs willkürlich" bezeichnet wird).