Zudem stellte die Gutachterin bei B. eine relativ starke Empfänglich-keit für suggestive Einflüsse bzw. eine hohe Suggestibilität fest. Bei der Befragung vom 21. April 2004 wurden im Unterschied zu derjenigen vom 15. Oktober 2003 kaum suggestive Fragetechniken eingesetzt, da B. zu diesem Zeitpunkt bereits einigermassen adäquat auf offene Fragen habe antworten können. Es sei daher nicht zu einer Verzerrung seiner Aussa-gen gekommen. Dagegen ergab sich bei der dritten Befragung durch den KJPD im April 2004, dass B. bereits über einen ausgeprägten negativen Stereotyp seines Vaters verfüge.