61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG), konnte sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nur auf die Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes beziehen. Obwohl weder das SchKG noch die Gebührenverordnung zum SchKG sich zur unentgeltlichen Rechtspflege äussern, ist heute aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung davon auszugehen, dass die unentgeltliche Rechtspflege unter den üblichen Voraussetzungen auch im Geltungsbereich der GebV SchKG zulässig ist (Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl., Bern 1997, § 14 N 16; BGE 121 I 62, 122 I 8 ff. und 122 III 392 = Pra 86 [1997] Nr. 51 S. 263).