Eltern, die die Kinder dem früheren Lebenspartner vorenthalten wollen, handeln vorab aus Angst, ausser ihm auch die Kinder zu verlieren. Dass daraus eine Überbehütung im Gewand inniger Liebe und Besorgnis mit einem entsprechenden Besitzanspruch entsteht, ist einfühlbar. Um den anderen Elternteil auszuschalten, ist der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs willkommen (O.-Kodjoe Ursula/Koeppel Peter, The Parental Alienation Syndrome [PAS], in: Der Amtsvormund, [Hrsg. Direktor W.H. Zarbock, Heidelberg], Januar 1998, S. 11 ff.).