In einem Rekursverfahren betreffend Eheschutz (Art. 175 ZGB), in welchem der Gesuchsgegner die Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei der Notbedarfsberechnung verlangte, da er den Sohn über das übliche Mass eines Besuchsrechts hinaus betreue, hielt das Obergericht Folgendes fest: Nach Rechtsprechung und Doktrin hat grundsätzlich der Besuchsrechtsberechtigte für die Kosten der Ausübung des persönlichen Verkehrs aufzukommen, weil der persönliche Verkehr in seinem Interesse vorgesehen ist (BGE 95 II 388; Bühler/Spühler, Berner Komm. N 315 zu Art. 156 ZGB; ZR 1942 Nr. 128; FamPra 2001/3 Nr. 72; Wirz, Praxiskommentar Scheidungsrecht [Hrsg: Schwenzer Ingeborg], Basel 2000, N 25 zu Art.